Mittwoch, 6. April 2016

Vorsicht vor gefäschten Mahnungen Telekom - Rechtsanwalt Fabian Seidel

Wir haben bereits mehrfach vor gefälschten Mahnungen per e-Mail (z.B. angebliche Telekom e-Mails) gewarnt.

Aktuell sind erneut Mahnungen, welche angeblich von der Deutschen Telekom versandt werden und in denen offene Rechnungen angemahnt werden im Umlauf. Unterzeichnet sind diese mit "Rechtsanwalt Fabian Seidel" (Rechtsanwalt DirectPay GmbH).

Diese e-Mail stammen nicht von meinem Kollegen und Kooperationspartner Herrn Rechtsanwalt Fabian Seidel aus Regensburg und sind Spam, bzw. enthalten u.U. gefährliche Anhänge.

Es wird dringend angeraten e-Mails genau zu überprüfen und insbesondere Anhänge nicht ungeprüft zu öffnen. Diese können Viren oder Trojaner enthalten.
Aktuell befällt der sog. Locky Virus tausende von Computern. Der Virus verschlüsselt die gesamte Festplatte, so dass diese erst gegen Zahlung eines "Lösegelds" wieder entschlüsselt werden kann. Locky wird als e-Mail-Anhang verschickt - gerne als getarnte Rechnung, Mahnung oder Paketinformation – zuletzt sogar in einer Mail mit dem Betreff "Offizielle Warnung vor Computervirus Locky" im Namen des Bundeskriminalamtes.

Wer den E-Mail-Anhang (z.B. Rechnung.pdf) anklickt aktiviert ein Programm, das den Virus ausführt. Öffnen Sie daher niemals ungeprüft unbekannte Dateianhänge. Wer den e-Mail-Anhang anklickt, öffnet und aktiviert in Wirklichkeit ein Programm, das den Virus ausführt.
Klicken Sie niemals auf Links in e-Mails, welche Sie unaufgefordert bekommen (beliebt PayPal e-Mails oder e-Mail von Banken bezüglich Aktualisierung ihres Onlinekontos). In der Regel können Sie erkennen, auf welche Seite der Link verweist, wenn Sie mit der Maus über den Link fahren (nicht anklicken!). Hier erkennt man meist, dass der Link nicht auf den Anbieter selbst sondern auf eine andere Seite, welche nur ähnlich klingt verweist. Wenn Sie diese Seiten aufrufen, können Sie sich mit Schadsoftware infizieren!

Achten Sie auf Schreibfehler und andere Merkwürdigkeiten in der e-Mail. So ist in den gefälschten Telekom e-Mails des angeblichen Kollegen Seidel keine korrekte Anrede bei Namen vorhanden (Sehr geehrte(r) XXX) und der Text enthält Schreibfehler (Um weitete Mahnkosten...; detaillierte Forderungsausstellung).

Löschen Sie derartige Spam-Mails und machen Sie keine Anhänge auf!

Schreiben von Anwälten, die Sie nicht kennen und mit denen Sie nicht in Kontakt stehen kommen in der Regel nicht (oder wenn dann nur vorab zur schnelleren Übermittlung) per e-Mail sondern in aller Regel per Post. Gleiches gilt für wichtige Post von Banken oder Behörden.

siehe auch unser Beitrag: Vorsicht vor gefäschten Telekom e-Mails
Vorsicht vor gefälschten Abmahnungen per e-Mail - RA Dr. Rübenach, CGM, u.a. 

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